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Gotthelf Schlotter (1922 - 2007)

Gotthelf Schlotter ist einer der beiden kunstbegabten Söhne des Bildhauers Heinrich Schlotter, einem Freund des berühmten Autors Arno Schmidt. Die Bildhauerlehre machte er bei seinem Vater in Bargfeld und besuchte darauf die Kunstgewerbeschule in Hildesheim. Erst nach Krieg und Gefangenschaft konnte er studieren; 1946 führte ihn sein Weg nach München. Nach seinem Studienabschluss widmete er sich ganz praktischen Dingen; 1949-1951 ließ er sich zum Tischler ausbilden. Unmittelbar danach zieht Schlotter nach Darmstadt und arbeitet fortan als freier Bildhauer. 1955 tritt er der Neuen Darmstädter Sezession bei, deren Vorsitz er 1967 übernehmen wird. Schlotter hat früh Erfolg; Mitte der 50er Jahre wird er durch Stipendien unterstützt und bereits 1956 findet man seine Werke in einer großen Ausstellung in der Villa Hügel in Essen.

In der Folgezeit und bis die letzten Jahre hinein schuf Schlotter zahlreiche Skulpturen. Er hat sich vor allem als Animalier hervorgetan, ein immer wiederkehrendes Motiv ist dabei insbesondere der Kranich. Die bekanntesten Werke Schlotters sind der große Vogelbrunnen vor dem Vogelpark Walsrode und die Preisstatuette, die der Gewinner des Kranichsteiner Literaturpreises erhält.

Gotthelf Schlotter fand im Laufe der Jahre vielfach Anerkennung für seine künstlerische Arbeit. 1972 wurde ihm die Johann-Heinrich-Merck-Ehrung in Darmstadt zuerkannt, 1979 folgte die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes.


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